Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Tierphysiotherapie Kathrin Stroh / Vitale Vierbeiner
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Behandlungsverträge zwischen
Vitale Vierbeiner-Kathrin Stroh, Blumenstraße 38, 65620 Waldbrunn
nachfolgend „Therapeutin“ genannt – und dem Tierhalter / der Tierhalterin – nachfolgend „Kunde“ genannt.
Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
§2 Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die physiotherapeutische Behandlung von Tieren.
Die Behandlung erfolgt auf Grundlage der Angaben des Kunden sowie einer fachlichen Einschätzung der Therapeutin.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Heilversprechen abgegeben wird.
Ein Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden. Die Tierphysiotherapie ersetzt keinen Tierarztbesuch.
§3 Mitwirkungspflicht des Kunden
Der Kunde versichert, dass:
- er Eigentümer des Tieres ist oder im Auftrag des Eigentümers handelt
- alle relevanten Erkrankungen, Vorbehandlungen und Medikationen wahrheitsgemäß mitgeteilt wurden
- das Tier frei von ansteckenden Krankheiten ist (sofern nicht ausdrücklich angegeben)
- Der Tierhalter verpflichtet sich, die Therapeutin vor der Behandlung über bekannte Verhaltensauffälligkeiten des Tieres, sowie über frühere Zwischenfälle ( z.B. Beiß-, Kratz- oder Trittvorfällle) vollständig zu informieren.
- Der Tiertherapeut haftet nicht für Verletzungen oder sonstige Schäden am Tier die durch den Tierhalter, durch Mitwirkung an der Therapie, verursacht werden.
- Der Tiertherapeut übernimmt keine Garantie für das Erreichen des Therapieziel.
- Der Tierhalter wird darauf hingewiesen, dass die durch den Tiertherapeut angewendeten Therapien nur bei konsequenter Umsetzung auch außerhalb der Therapiesitzungen den optimalen Erfolg erzielen können.
Der Besitzer wird darauf hingewiesen, dass der Erfolg der Therapie maßgeblich von seiner aktiven Mitwirkung und der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen abhängt.
§4 Leistungsort (mobile Tätigkeit)
Die Behandlung erfolgt am vom Kunden angegebenen Ort.
Der Kunde stellt sicher, dass:
- ein geeigneter, sicherer und ruhiger Behandlungsplatz vorhanden ist
- das Tier zum vereinbarten Zeitpunkt zugänglich und behandlungsbereit ist, min. 2 Std vor Therapie nicht füttern
- andere Tiere den Ablauf nicht stören
Sollten die Bedingungen vor Ort eine sichere Behandlung nicht ermöglichen, ist die Therapeutin berechtigt, die Behandlung abzubrechen. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
§5 Honorar und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Behandlung gültigen Preise, gemäß der jeweils aktuellen Preisliste, die auf der Website einsehbar ist.
Das Honorar ist unmittelbar im Anschluss der Behandlung in Bar / per PayPal direkt zu begleichen. Auf Wunsch kann eine Rechnung ausgestellt werden. Als Kleinunternehmer im Sinne von §19 Abs. 1 UstG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
Bei Zahlungsverzug behält sich die Therapeutin vor, Mahngebühren sowie Verzugszinsen gemäß gesetzlicher Regelung zu berechnen.
§6 Fahrtkostenregelung
Für Hausbesuche werden Fahrtkosten berechnet.
- 0,50 € pro gefahrenem Kilometer
Maßgeblich ist die tatsächlich gefahrene Strecke ( Hin-und Rückfahrt) vom Praxissitz zum Behandlungsort.
Fahrtkosten sind auch dann zu zahlen, wenn ein Termin vor Ort aus Gründen abgebrochen werden muss, die der Kunde zu vertreten hat.
§7 Terminvereinbarung und Ausfallhonorar
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist dieser mindestens 24 Stunden vorher abzusagen.
Bei nicht rechtzeitiger Absage wird ein Ausfallhonorar in Höhe von 100 % der vereinbarten Behandlungskosten zu berechnen.
Dies gilt nicht, wenn der Kunde den Ausfall nicht zu vertreten hat (z. B. nachweisbarer Notfall).
§8 Haftung
Die Behandlung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen.
Die Therapeutin haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Für Schäden, die durch unvollständige oder falsche Angaben des Kunden entstehen, wird keine Haftung übernommen.
Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit keine wesentlichen Vertragspflichten verletzt werden.
Für Schäden, die durch unkontrolliertes Verhalten des Tieres entstehen, haftet der Tierhalter gemäß § 833 BGB (Tierhalterhaftung). Der Tierhalter / Berechtigte haftet für sämtliche Schäden, die an Personen, Praxis-Ausrüstung und Praxiseinrichtung durch ihn oder das Tier verursacht werden, unmittelbar und in voller Höhe.
§9 Abbruch der Behandlung
Die Therapeutin ist berechtigt, eine Behandlung abzubrechen, wenn:
- das Tier aggressives oder unkontrolliertes Verhalten zeigt
- die Behandlung aus medizinischer oder tierschutzrechtlicher Sicht nicht vertretbar ist
- der Tierhalter gegen Mitwirkungspflichten verstößt
- erforderliche Auskünfte (z. B. Anamnese, Diagnosen oder Befunde) bewusst falsch, unvollständig oder lückenhaft erteilt werden
- der Tierhalter sich respektlos verhält oder den Praxisablauf erheblich stört
- ein erforderliches Vertrauensverhältnis zwischen Tierhalter und Therapeutin nicht gegeben ist
Das Honorar für bereits erbrachte Leistungen bleibt davon unberührt.
§10 Nutzung des Online-Formulars
Für die elektronische Übermittlung von Anfragen oder Aufträgen nutze ich Google Forms.
Mit Absenden des Formulars bestätigen Sie die Richtigkeit Ihrer Angaben. Mit dem Absenden des Formulars werden noch keine vertraglichen Ansprüche begründet. Ein Behandlungsvertrag kommt erst durch Terminbestätigung zustande.
§11 Datenschutz
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragsdurchführung verwendet.
Weitere Informationen sind der separaten Datenschutzerklärung zu entnehmen.
Der Tiertherapeut ist aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet. z.B. Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung zur Auskunft verpflichtet.
§12 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Gerichtsstand für beide Parteien ist das Amtsgericht Limburg-Weilburg. Erfüllungsort ist der Ort, an dem die Leistung erbracht wurde (bei mobiler Behandlung: Wohnsitz des/der Tierhalters/in).
§13 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Behandlungsvertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit des Übrigen davon unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck und Parteiwillen am nächsten kommt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Stand 02/2026
